Für eilige Besucher, die sich schnell informieren wollen

1984
wurde die Goldfischzucht Hilble gegründet.
1985
wurde in SAKANAYA "Deutschlands erste Adresse für japanische KOI" umfirmiert.
1987
erkannten wir bei unserer ersten Einkaufsreise in Japan sehr schnell, dass artgerechte Koi-Haltung mit normalen Gartenteichen nicht viel gemeinsam hat.
Dementsprechend entwickelten wir in den folgenden Jahren praxisgerechte Filteranlagen und Techniken, um die

“Könige der Gartenteiche”

ohne grosse Probleme halten zu können.

1994
Unsere Miss Matsui wurde Europa-Grand-Champion auf der Interkoi in Duisburg
2004
eröffneten wir den Betrieb in Aldersbach
Idyllisch gelegen: Unser Unternehmen in Aldersbach


Das Unternehmen - Heute
xxxx
Import, Haltung und Verkauf von ausschliesslich hochwertigen japanischen Koi.
Alle Koi werden jedes Jahr von uns persönlich in Japan unter Zigtausenden von Fischen ausgewählt.

Nach dem Import bleiben die Koi mindestens 12 Monate in Quarantäne, bevor sie abgegeben werden.
Siehe    Philosophie

Zubehör, wie Spezialfutter, Teichpflegeprodukte, Desinfektionsmittel usw. werden über unsere
Schwesterfirma    Healthy Pond   vertrieben!


Für Besucher, die mehr Zeit haben, bzw. mehr wissen wollen!

Liebe Koifreunde - Wie alles begann

Robert Hilble    Ich heiße Robert Hilble,
stamme aus einer Fischzüchterfamilie
und deshalb war mein Berufswunsch
von klein auf:

Fischzüchter.


Meine Fischwirtlehre begann ich bei der Westerwälder Fischzucht in Hessen,  

(einer der größten und modernsten Fischzuchtanlagen Deutschlands
- mit damals ca. 400 Hektar bewirtschafteter Wasserfläche -
Erfinder der Stählermatic -Kreislaufanlagen)

und beendete diese mit der Abschlussprüfung in Hannover.


Fischzucht meines Vaters
Fischzuchtanlage meines Vaters


Meine ersten Gesellenjahre arbeitete ich in einer Intensivanlage zur Forellenproduktion bei der Auetaler Fischzucht in Niedersachsen.

Intensivanlage1    Dort produzierten wir mehr als 80 Tonnen Forellen pro Jahr mit nur 20 Liter Wasserdurchlauf/Sekunde.

Herkömmliche Anlagen benötigten damals mehr als die 10-fache Wassermenge.
Intensivanlage2


Verkaufsanlage der Firma Grassl

           Nach meinem Wechsel zur Firma Grassl in Dachau   - dem seinerzeit führenden Grosshändler für Gartenteichfische -
sah ich zum ersten Male Koi, die aber mit der Grazie und Schönheit der von uns heute angebotenen Fischen wenig gemeinsam hatten. Trotz dieses Mankos hatte ich Feuer gefangen.
          


Die ersten wirklich schönen Koi sah ich auf einer Ausstellung in England. Es waren japanische Koi mit der uns heute bestens bekannten Anmut und Eleganz. Das war der Auslöser dafür, das erste Fachgeschäft für japanische Koi in Deutschland zu gründen.

Unser erster Prospekt

Einen Monat nach meiner Prüfung zum Fischwirtschaftsmeister eröffnete ich im Mai 1984 die Goldfischzucht Hilble in Sittenbach bei München.

Unsere erste Verkaufsanlage    Das Angebot umfasste vor allem Biotop-/Goldfische und kleine japanische Koi.

Obwohl diese für japanische Verhältnisse nichts besonderes waren, sie gehörten zu den besten, die es bis dato in Deutschland gab.


Ein Jahr später gründeten meine Frau Ute und ich die Firma
"Sakanaya" - "Deutschlands erste Adresse für japanische Koi".
Gleichzeitig erhöhten wir unsere Beckenkapazität.


Außenbecken   Außerdem mieteten wir mehrere Naturteiche.   Naturteich



Zum damaligen Zeitpunkt kannten nur wenige (vor allem Asienreisende) die Schönheit japanischer Koi, deshalb waren die ersten Geschäftsjahre schwierig.

Während Gold- und andere Teichfische weniger als eine DM kosteten, mußten für ca. 15 cm große Koi zwischen 30 und 40 Mark berappt werden. Lediglich große und besonders schöne Schleierschwanz-Goldfische erzielten Preise von 2 bis 5 DM.

Da manchmal Kunden nach besseren Tieren fragten, wagten wir es, erste japanische Koi - für damals sagenhafte 100 DM/pro Stück - zu importieren. Da wir diese innerhalb weniger Tage verkaufen konnten, wurden wir mutiger und importierten als "Werbetier" den ersten Kohaku für unfassbare 1000 DM. Leider hatten wir ihn nicht sehr lange: Er wurde uns von einem Kunden regelrecht abgebettelt.

Von diesem Erfolg angestachelt kauften wir 1986 auf der BKKS-Show (BKKS=British Koi Kepper Society) in Stafford die drei Siegerfische der Größe 5 BU (Kurzinfo: Bu = japanisches Längenmass):

Einen Kohaku von Dainichi, einen Sanke von Jimbei und einen Showa .
   Die Siegerfische
Japangarten    Die Begeisterung unserer Kunden war unbeschreiblich. Immer mehr verlangten von da an Koi hoher und höchster Qualität.

Bei unserer ersten Einkaufstour in Japan (1987) sah ich, daß Koiteiche anders sein müssen, als normale Gartenteiche.

Deshalb bauten wir im Sommer 1988 den ersten richtigen Koiteich (nach japanischem Vorbild und Flair): mit senkrechten Wänden, Bodenabläufen sowie mechanischer und biologischer Filterstufe.


Endlich konnten wir unsere schönen Koi in ansprechendem Ambiente präsentieren. Der Zeitschrift "Mein schöner Garten" war das sowohl einen Bericht über die Bauphase, als auch einen weiteren nach Fertigstellung wert.

Daraufhin kamen Koi-Liebhaber aus allen Regionen Europas zu uns, sogar von Ibiza und Teneriffa. Und wieder mussten wir vergrößern.

Schau- und Verkaufsanlage während der Bauphase     1990 bauten wir eine 100 Kubikmeter fassende, wetterunabhängige Verkaufsanlage in einem Glashaus.   Schau- und Verkaufsanlage nach Fertigstellung
Innenansicht Glashaus
Außerdem vervollständigte ein weiterer Außenteich mit 80 Kubikmeter unsere Anlage.
Außenteich


Zeitgleich eröffneten mein Bruder Richard und seine Frau Ina die Firma
Sakanaya in Markdorf am Bodensee

Richard Hilble Schauteich in Markdorf Teilansicht der Verkaufsanlage


Neben dem bereits existierenden Vertrieb von hochwertigen japanischen Koi und Zubehör bauten sie zusätzlich eine Filterfertigung auf.

Und seitdem sorgen die professionellen Sakanaya Kompaktfilter "DAVID" und "GOLIATH" in hunderten von Koiteichen für gute Wasserqualität.

Durch den rührigen Koiverein "KLAN", sowie weitere Händler wurde der Bekanntheitsgrad der Zierkarpfen immer größer. Nachdem in England schon seit mehreren Jahren die BKKS-Show veranstaltet wurde, war nun auch in Kontinentaleuropa die Zeit für Koiausstellungen gekommen.

Arcen 1993

Mehr als 40 Koihändler meldeten sich 1993 zum Wettbewerb in Arcen bei Venlo (Holland) an. Auch wir waren unter den Teilnehmern. Da wir in der Vergangenheit immer wieder reinvestiert und großen Wert auf möglichst hohe Koiqualität legten, bekamen wir nun die verdiente Belohnung: Den Grand-Champion-Titel errang unser Sanke.

Zusätzlich nahmen wir von den 25 erreichbaren ersten Plätzen sechzehn Pokale mit nach Hause. Showsieger 1 Showsieger 2 Showsieger 3

Ein Jahr später, auf der ersten KLAN-Koishow in Duisburg räumten wir nochmals gewaltig ab:

Unsere "Miss Matsui", ein hervorragender Kichinai-Sanke und echter Tategoi mit 70 cm Größe, wurde Europa-Grand-Champion.
Klansieger 1 Klansieger 2    Züchter dieses Prachtstückes war die Familie Mijatora.

Ein 83 cm großer Chagoi (gehört zur nichtmetallischen Gruppe " Kawarimomo ") von uns erhielt die Auszeichnung "Jumbo-Champion", außerdem gewannen wir noch 20 erste und 14 zweite Plätze.

Viele Koi-Halter sprachen uns aufgrund dieser Popularität bei Problemen mit Fischen und Teichen an. Deshalb erfuhren wir sehr früh von einer katastrophalen, hoch ansteckenden und sehr verlustreichen Krankheit, die heute KHV (= Koi Herpes Virus) genannt wird.

Weitere Informationen finden Sie auch unter " Koiherpesvirus" auf der Seite Krankheiten von KLAN.

Wegen des Infektionsrisikos haben wir in den letzen Jahren an keinem Wettbewerb mehr teilgenommen.

Da wir trotz jahrelanger Bemühungen das angepachtete Firmengelände in Sittenbach nicht kaufen konnten, erwarben wir 1999 im niederbayerischen Aldersbach eine alte, idyllisch im Wald gelegene Fischzuchtanlage.
Vor Umbau 1 Vor Umbau 2
Wegen des laufenden Koigeschäftes konnten wir nur im Winter bauen und deshalb dauerte es fünf Jahre,
bis Sakanaya Aldersbach den Betrieb aufnehmen konnte.
Winterbau

Im Oktober 2004 war es dann soweit:
Sakanaya Sittenbach wurde aufgelöst und Sakanaya Aldersbach eröffnet.

Endlich fertig !!!